Haus der Wannsee-Konferenz


 

 


Dauerausstellung:

 

"Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden"


 

 

 

 

Einführung in die Ausstellung

 

Raum 2

Rassismus und
Judenfeindschaft

 

Raum 3

Integration und Antisemitismus in der Weimarer Republik

 

Raum 4

Rassistische Politik und Judenverfolgung in Deutschland 1933 – 1939
 

Raum 5

Völkermord in Ost- und Südosteuropa

 

Raum 6

Handlungsspielräume unter deutscher Besatzung

 

Raum 7

Der Weg zum Massenmord an den
Juden Europas

 

Raum 8

An der Konferenz beteiligte Behörden

 

Raum 9

Die Wannsee-Konferenz

 

Raum 10

Konferenz-Teilnehmer und Protokoll
nach 1945

 

Raum 11

Deportationen

 

Raum 12

Die Ghettos

 

Raum 13

Konzentrations- und Todeslager

 

Raum 14

Zwangsarbeit und Tod im KZ

 

Raum 15

Die Gegenwart der Vergangenheit

 

Villa und SD in Wannsee

 

 

 

 

Raum 8  -  An der Konferenz beteiligte Behörden

 

 

An der judenfeindlichen Politik waren viele Behörden beteiligt. Die allgemeine Richtung gab zunächst das Innenministerium vor. Im Januar 1939 wurde Reinhard Heydrich, Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes (SD), von Hermann Göring beauftragt, die Vertreibung der Juden aus dem Deutschen Reich vorzubereiten. Während des Krieges beanspruchte die SS zunehmend die Federführung bei den judenfeindlichen Verfolgungsmaßnahmen. Heydrich arbeitete nun an einer „Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflussgebiet in Europa“.

Seit Herbst 1941 diskutierten die Vertreter der beteiligten Behörden in einer dichten Folge von Beratungen ihre unterschiedlichen Vorstellungen. Neben der Konkurrenz um die Zuständigkeit waren auch konkrete Schritte bei der Durchführung der Morde und eine Ausweitung des „Judenbegriffs“ strittig. Daher lud Heydrich am 29. November 1941 zu einer größeren Besprechung ein, die schließlich am 20. Januar 1942 stattfand.

Die 15 Teilnehmer vertraten den SS- und Polizei-Apparat, die NSDAP, mehrere Ministerien und die Besatzungsverwaltungen im deutsch beherrschten Osteuropa. Als Angehörige der Funktionseliten des nationalsozialistischen Regimes berieten sie die politische Führung. Sie sollten politische Ziele in Verwaltungshandeln umsetzen.

 

 

8.1.

Einladungsschreiben und Verschiebung der Konferenz

 

Ursprünglich war als Besprechungstermin der 9. Dezember 1941 vorgesehen. Doch an diesem Tag wollte Hitler auf einer Reichstagssitzung die Kriegserklärung an die USA bekannt geben. Roland Freisler, Reinhard Heydrich, Friedrich-Wilhelm Krüger und Alfred Meyer waren Mitglieder des Reichstags, Wilhelm Kritzinger nahm häufig an den Reichstagssitzungen teil. Daher wurde die Besprechung kurzfristig auf den 20. Januar 1942 verschoben.

 

 

Vermerk Himmlers: „Judenfrage gehören [sic!] zu mir"

Notizen Himmlers über eine Besprechung mit Wilhelm Stuckart, Staatssekretär im Reichsministerium des Innern, am 24. November 1941 in Friedrichsruh, mit dem Vermerk: „Judenfrage gehören [sic!] zu mir"
(RGVA Moskwa)

 

 

 

Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern, Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums

 

Heinrich Himmler

 

Reichssicherheitshauptamt

Chef der Sicherheitspolizei und des SD, SS-Obergruppenführer und General der Polizei Reinhard Heydrich, Amtierender Reichsprotektor von Böhmen und Mähren

 

Amt IV: Gegnererforschung und -bekämpfung (Geheime Staatspolizei)

SS-Gruppenführer und Generalmajor der Polizei Heinrich Müller

 

Referat IV B 4: Judenangelegenheiten, Räumungsangelegenheiten

SS-Sturmbannführer Adolf Eichmann

 

 

 

Heydrich, Frank u.a., Prag 1941/42

Karl Hermann Frank, Staatssekretär im Protektorat Böhmen und Mähren (2. v. l.),
Reinhard Heydrich, Amtierender  Reichsprotektor (3. v. l.) und
Heinrich Müller, Chef der Gestapo (4. v. l.), bei einer Besprechung in Prag,
um 1941/42

 

 

Adolf Eichmann, um 1940

Adolf Eichmann, Leiter des „Judenreferats“ der Gestapo, um 1940
(USHMM Washington D. C.)

 

 

 

Reichssicherheitshauptamt (RSHA)

 

Zentrale der Überwachung, der Verfolgung und des Terrors in Europa. Inlands- und Auslands-Geheimdienst der NSDAP (SD), Bekämpfung politischer Gegner (Gestapo), Verbrechensbekämpfung (Kriminalpolizei), Passwesen, Ausländer- und Grenzpolizei.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden

- Kontrolle jüdischer Organisationen

- Forcierte Vertreibungspolitik der deutschen und österreichischen Juden

- Einweisung in KZ nach dem Novemberpogrom 1938

- Deportation in die Ghettos in Osteuropa, später in die Vernichtungsstätten

- Auftrag zur Ausarbeitung eines Endlösungs-Plans

- Anstiftung von Pogromen in den besetzten Gebieten

- Massenerschießungen, zunächst in der besetzten Sowjetunion

- Einrichtung und Kontrolle des Ghettos Theresienstadt

 

 

 

Einladungsschreiben Heydrichs an SS-Gruppenführer Otto Hofmann   Einladungsschreiben Heydrichs an SS-Gruppenführer Otto Hofmann

Einladungsschreiben Heydrichs an SS-Gruppenführer Otto Hofmann, Rasse- und Siedlungshauptamt SS, vom 29. November 1941 zur geplanten Besprechung am 9. Dezember 1941

 

 

Antwortschreiben Hofmanns an Heydrich vom 4. Dezember 1941      Antwortschreiben Hofmanns an Heydrich vom 4. Dezember 1941

 

 

Einladungsschreiben Heydrichs an Hofmann vom 8. Januar 1942 zum 20. Januar 1942    
Einladungsschreiben Heydrichs an Hofmann vom 8. Januar 1942 zum neuen Termin am 20. Januar 1942

 

 

Einige derjenigen, die Heydrich zur Konferenz einlud, waren am 20. Januar 1942 verhindert: Leopold Gutterer (Propagandaministerium), Friedrich Wilhelm Krüger (Höherer SS- und Polizeiführer in Krakau) und Ulrich Greifelt (Stabshauptamt beim Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums). Franz Schlegelberger (Justizministerium) ließ sich durch seinen Kollegen Roland Freisler vertreten.

 

 

 

Rasse- und Siedlungshauptamt SS (RuSHA)

 

Zuständig für die rassische Überprüfung der SS-Angehörigen und die „Wiedereindeutschung“. Beteiligt an der Begutachtung von Umsiedlern und Einwanderern und der Selektion der osteuropäischen Bevölkerung.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden

- Erfassung in einer „Juden- und Judenmischlingskartei“

- Rassen- und Abstammungsgutachten

- Mitwirkung an Aus- und Umsiedlungen in besetzten und annektierten Gebieten

 

 

Otto Hofmann, Rasse- und Siedlungshauptamt, besichtigt das „Jugendschutzlager“ Litzmannstadt

Otto Hofmann (2. v. l.), Chef des Rasse- und Siedlungshauptamtes SS, besichtigt das „Jugendschutzlager“ Litzmannstadt, ein Konzentrationslager für polnische Jugendliche im Warthegau, um 1943
(USHMM Washington D. C.)

 

 

 

8.2.

Kontroversen in den besetzten Gebieten

 

Die deutschen Besatzungsverwaltungen in Polen und der Sowjetunion waren nicht immer mit den Maßnahmen der SS gegen Juden einverstanden. Ihnen missfiel die Eigenmächtigkeit von SS- und Polizeiorganen, da sie einen Machtverlust fürchteten. Aber auch die Vorgehensweise bei den Erschießungen wurde kritisiert. Indes äußerten sie keine grundsätzlichen Einwände gegen eine radikale Judenpolitik. Der Massenmord wurde häufig sogar als „Lösung“ örtlicher und regionaler Probleme begrüßt.

 

 

 

Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD (KdS) für den Generalbezirk Lettland
 

Zentrale Führung von Gestapo, Kripo und SD im besetzten Lettland. Gegner- und Verbrechensbekämpfung, geheimdienstliche Beobachtung, Durchführung von Verfolgungsmaßnahmen.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden

- Planung und Durchführung von Morden und Terrormaßnahmen im
  Einsatzgebiet der Einsatzgruppe A

- Anstiftung von Pogromen durch einheimische Kollaborateure

- Befehlsgewalt über Ghettos und Lager im Generalbezirk Lettland, darunter
  Riga, Salaspils und Jungfernhof

- Massenerschießungen von lettischen und deutschen Juden unter aktiver
  Beteiligung von Lange

 

 

 

 

Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD (BdS) im Generalgouvernement
 

Zentrale Führung von Gestapo, Kripo und SD im Generalgouvernement. Gegner- und Verbrechensbekämpfung, geheimdienstliche Beobachtung, Durchführung von Verfolgungsmaßnahmen.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden

- Planung und Durchführung von Verfolgungsmaßnahmen im Generalgouvernement

- Massenerschießungen in Ostpolen durch eine „Einsatzgruppe zur besonderen Verfügung“

- Schiessbefehl gegen „umherziehende Juden“

 

 

Hinrich Lohse, Reichskommissar für das Ostland, Riga, an das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, 15. November 1941

Hinrich Lohse, Reichskommissar für das Ostland, Riga, an das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, 15. November 1941:
"Ich habe die wilden Judenexekutionen in Libau untersagt, weil sie in der Art ihrer Durchführung nicht zu verantworten waren..."
(YIVA New York)

 

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Antwort von Otto Bräutigam, Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete vom 18. Dezember 1941

Antwort von Otto Bräutigam, Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete vom 18. Dezember 1941

 

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Regierung des Generalgouvernements
 

Deutsche Zivil-Verwaltung im Generalgouvernement.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden:

- Kennzeichnungspflicht

- Raub des Eigentums

- Verpflichtung zur Zwangsarbeit

- Zuweisung unzureichender Lebensmittelrationen

 

 

 


Mit den Juden - das will ich Ihnen ganz offen sagen - muß so oder so Schluß gemacht werden. [...] Sie müssen weg. [...] Im Januar findet über diese Frage eine große Besprechung in Berlin statt, zu der ich Staatssekretär Dr. Bühler entsenden werde. [...] Diese 3,5 Millionen Juden (im Generalgouvernement) können wir nicht erschießen, wir können sie nicht vergiften, werden aber doch Eingriffe vornehmen können, die irgendwie zu einem Vernichtungserfolg führen, und zwar im Zusammenhang mit den vom Reich her zu besprechenden großen Maßnahmen ..."
 

 

Generalgouverneur Hans Frank in Krakau am 16. Dezember 1941

 

 

Vermerk Eichmanns an Heydrich, 1. Dezember 1941     Vermerk Eichmanns an Heydrich, 1. Dezember 1941

 

Vermerk Eichmanns über eine Besprechung Heydrichs mit Friedrich Wilhelm Krüger, Höherer SS- und Polizeiführer in Krakau, am 28. November 1941 und Entwürfe für Einladungsschreiben zur Wannsee-Konferenz an Krüger und an Josef Bühler, Staatssekretär im Amt des Generalgouverneurs, 1. Dezember 1941
(AMV Praha)

 

 

 

8.3.

Koordination der Deportationen und des Massenmordes

 

Für die Durchführung der Deportationen und des Massenmordes hatten die beteiligten Behörden eigene Wünsche und Vorschläge. Der Beauftragte für den Vierjahresplan achtete beispielsweise auf kriegswirtschaftliche Vorbehalte. Das Justizministerium war an der Frage der „Mischehen“ interessiert. In schriftlichen Vorüberlegungen des Auswärtigen Amts wurde zur baldigen Deportation der südosteuropäischen Juden und zur Einführung von Judengesetzen in allen europäischen Staaten geraten.

 

 

 

Amt des Beauftragten für den Vierjahresplan

 

Zentrale Planung und Lenkung der Kriegswirtschaft, Bewirtschaftung der Rohstoffe und Devisen, Steuerung des Arbeitseinsatzes, Ausbeutung der besetzten Gebiete.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden

- Beseitigung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben entsprechend
  einem Sonderauftrag des Führers

- Erfassung und Kontrolle von jüdischem Finanzbesitz

- Raub jüdischen Eigentums in Deutschland und Polen

- Entzug des arbeitsrechtlichen Schutzes

- Steuerung der Zwangsarbeit im „geschlossenen jüdischen Arbeitseinsatz“

 

 

 

 

Reichsjustizministerium

 

Zuständig für die Reichsgesetzgebung, den Strafvollzug und die Ausbildung des juristischen Nachwuchses, Verwaltungszentrale für die Gerichte und Staatsanwaltschaften.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden:

- Mitarbeit an der anti-jüdischen Gesetzgebung

- Berufsverbote für Notare, Rechts- und Patentanwälte

- Nichtverfolgung von Straftaten gegen Juden

- Verfolgung von jüdischen Häftlingen im Strafvollzug

 

 

 

 

Auswärtiges Amt
 

Zuständig für die politische, diplomatische und konsularische Vertretung des Deutschen Reichs, Unterrichtung der Führung über politische Vorgänge im Ausland, Entwicklung von Vorschlägen für die auswärtige Politik.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden

- Propagierung und Legitimation der Judenpolitik im Ausland

- Boykott internationaler Bemühungen zum Schutz jüdischer Flüchtlinge

- Drängen auf Enteignung der Auswanderer

- Pläne zur Deportation nach Madagaskar

- Einflussnahme auf die judenfeindliche Politik verbündeter Länder

 

 

 

Schreiben Rademachers an Luther betr. Endlösung, 8. Dezember 1941     Schreiben Rademachers an Luther betr. Endlösung, 8. Dezember 1941     Schreiben Rademachers an Luther betr. Endlösung, 8. Dezember 1941

Aufzeichnung von Legationsrat Franz Rademacher, Judenreferent im Auswärtigen Amt, für Unterstaatssekretär Martin Luther: Wünsche und Ideen des Auswärtigen Amts zu der vorgesehenen Gesamtlösung der Judenfrage in Europa, 8. Dezember 1941
(PAAA Berlin)

 

 

 

8.4.

Diskussionen um eine Verschärfung des „Judenbegriffs“

 

Grundlage für die Maßnahmen gegen Juden war das Reichsbürgergesetz vom September 1935. Das Innenministerium hatte seither unter Beteiligung anderer Behörden definiert, wer als Jude galt. „Jüdische Mischlinge 1. und 2. Grades“ wurden von vielen Verfolgungsmaßnahmen ausgenommen. Vierjahresplan-Behörde, Ostministerium, Parteikanzlei, Reichssicherheitshauptamt sowie Rasse- und Siedlungshauptamt forderten dagegen einen erweiterten „Judenbegriff“: Auch „Mischlinge 1. Grades“ sollten in Deportationen und Massenmord einbezogen werden.

 

 

 

Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
 

Oberste Behörde für die Zivilverwaltung in den besetzten Ostgebieten (Reichskommissariate Ostland und Ukraine). Politische Planung, Koordination mit anderen Reichsbehörden, Erlass zentraler Verordnungen, wirtschaftliche Ausbeutung.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden

- Raub jüdischen Eigentums

- Maßnahmen zur Isolierung der Juden von der übrigen Bevölkerung

- Verordnung über Arbeitszwang

- Initiativen zur Ausweitung des „Judenbegriffs“ in den besetzten Ostgebieten

- Kooperation mit der SS beim Massenmord

 

 

 

 

Partei-Kanzlei
 

Zentrale Kanzlei des Führers der NSDAP. Koordination der Tätigkeiten der Parteidienststellen, Erlass zentraler Weisungen, Vertretung der NSDAP gegenüber den Obersten Reichsbehörden. Beteiligt an der Reichsgesetzgebung, der Ernennung und Entlassung von Beamten.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden

- Judenfeindliche Erlasse an die Partei, die Gliederungen und
  angeschlossenen Verbände

- Einflussnahme auf anti-jüdische Gesetzgebung

- Mitwirkung bei der Koordination aller zentralen Maßnahmen

 

 

 

 

 

Reichsministerium des Innern
 

Zuständig für innere Politik, Gesetzgebung und Verwaltung, Personal und Beamtentum, Volksgesundheit, Aufsicht über die Kommunalverwaltung, Deutschtum.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden:

- Entlassung jüdischer Beamter

- Aberkennung und Widerruf der Staatsangehörigkeit

- Nürnberger Gesetze 1935

- Definition des Juden- und Mischlingsbegriffs

- Regelung der Mischehen

- Entrechtung der Juden

- Berufsverbote und Enteignung

- Einführung der Zwangsnamen „Israel“ und „Sara“

- Kennzeichnungspflicht

 

 

 

 

Reichskanzlei
 

Zentralbüro des Reichskanzlers. Koordination der Tätigkeiten der Reichsministerien, Vermittlung im Konfliktfall, Kontrolle über den Zugang zu Hitler, beteiligt an der Reichsgesetzgebung, der Ernennung und Entlassung von Beamten.

 

Beteiligung an der Verfolgung der Juden:

- Mitwirkung bei der Koordination aller zentralen Maßnahmen

- Ausnahmebewilligungen von den Nürnberger Gesetzen

 

 

 

 

Text: Dr. Gideon Botsch

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