Haus der Wannsee-Konferenz
Gedenk- und Bildungsstätte
 


Gedenkstätte (Strassenseite)     Gedenkstätte (Strassenseite)     Ausstellung Konferenzraum     Konferenzteilnehmer     Gedenkstätte (Wasserseite)     


 

 

 
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Öffnungszeiten:

Ausstellung/en:

täglich 10.00 - 18.00 Uhr
(geschlossen:
1. Januar, Karfreitag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. Oktober,
24.-26. Dezember, 31. Dezember)

 

Bibliothek/Mediothek:

Montag - Freitag: 10.00-18.00 Uhr

 

Gruppen bitte nur nach Voranmeldung
 


●  Informationen für Besucher

 

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●  Verkehrsverbindungen

 

 

 


in den Internetseiten der Gedenkstätte

Der historische Ort

Am 20. Januar 1942 verhandelten in der Villa am Wannsee in Berlin fünfzehn Spitzenbeamte der Ministerialbürokratie verschiedener Reichsministerien und der SS unter dem Vorsitz des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamtes, über die organisatorische Durchführung der Entscheidung, die Juden Europas in den Osten zu deportieren und zu ermorden. Nach diesem Ort wird die Besprechung als "Wannsee-Konferenz" bezeichnet.

 

Im Januar 1992, dem 50. Jahrestag der Konferenz, wurde in der Villa eine Gedenk- und Bildungsstätte eröffnet.

Die Gedenkstätte arbeitet mit einer ständigen Ausstellung in den historischen Räumen der Wannsee-Konferenz, mit einer Spezialbibliothek und einem differenzierten pädagogischen Angebot (Führung mit Gesprächen in der Ausstellung, Kleingruppenarbeit in der Ausstellung und der Bibliothek, ganz- und mehrtägige Seminare). Die Ausstellung und die Bibliothek/Mediothek stehen Einzelbesuchern und Gruppen offen und sind behindertengerecht zugänglich.

 

Hinweis: Auf der Internetseite "http://www.ghwk.de/deut/screenreader.htm" der Gedenkstätte werden mehrere Dokumente sowie weitere Texte von einem Screenreader erfasst und gelesen.

 

 

●  Die Wannsee-Konferenz


Dokumente zur Wannsee-Konferenz:

 

Ermächtigungsschreiben von Hermann Göring an Reinhard Heydrich vom 31.07.1941
 



 


Einladungsschreiben
Heydrichs zur Konferenz:

 

an Martin Luther vom 29. November 1941   und vom 8. Januar 1942

an Otto Hofmann vom 29. November 1941   und vom 8. Januar 1942
 


 

Antwortschreiben von Otto Hofmann vom 4. Dezember 1941


 

 


 

"Wünsche und Ideen des Auswärtigen Amts zu der vorgesehenen Gesamtlösung der
Judenfrage in Europa"
- Vorlage zur geplanten Konferenz am 09. Dezember 1941
  

 

 

 



 

Die Teilnehmer an der Wannsee-Konferenz 


 

Protokoll der Besprechung "über die Endlösung der Judenfrage" vom 20. Januar 1942


 

Rundschreiben Reinhard Heydrichs über die Einleitung der "Endlösung der Judenfrage
vom 25. Januar 1942

 


Schreiben Heydrichs an den Chef des SS-Personalhauptamtes
SS-Gruppenführer Schmitt vom 25. Januar 1942
betr. "Endlösung der Judenfrage"


Schreiben Heydrichs an den Höheren SS- und Polizeiführer Staatssekretär Frank vom
25. Januar 1942 betr.
"Endlösung der Judenfrage"


 

"Geheim-Schnellbrief" Adolf Eichmanns betr. "Evakuierung von Juden"
vom 31. Januar 1942

 

Begleitschreiben Heydrichs bei Versendung des Konferenzprotokolls 
an Martin Luther vom 26. Februar 1942

 

Vermerk des Befehlshabers der Sicherheitspolizei und des SD in Riga 
vom 2. März 1942 betr. Verteilung der Abschriften

 

"Besprechungsniederschrift" der am 6. März 1942 "stattgefundenen Besprechung über die Endlösung der Judenfrage" im Reichssicherheitshauptamt



Aufzeichnung von Legationsrat Franz Rademacher, "Judenreferent" im Auswärtigen Amt
(Abt. D III) bei Unterstaatssekretär Luther, vom 7. März 1942 über die weitere
Behandlung der Judenfrage.


Schreiben von Dr. Franz Schlegelberger, amtierender Reichsminister der Justiz, vom
5. April 1942 betr. "Endlösung der Judenfrage"


Schreiben von Rademacher, Auswärtiges Amt, vom 11. Juni 1942
betr. "Künftige Maßnahmen gegen Mischlinge I. und II. Grades"


Rundschreiben
von Martin Bormann, Leiter der Partei-Kanzlei, vom 11. Juli 1943
betr.: Behandlung der Judenfrage

 

Aussagen von Adolf Eichmann zur Wannsee-Konferenz und über die
Tötungsarten
(Gerichtsverhandlung, Juli 1961;
Hörtext: Dauer 7 Min. 4 Sek., Format: mp3)
 
Aussagen von Adolf Eichmann über die Befehlskette zum Beginn des
Völkermords und zum "Führerbefehl"
(Gerichtsverhandlung, Juli 1961;
Hörtext: Dauer 4 Min. 29 Sek., Format: mp3)
 

Aussagen von Adolf Eichmann über seine Funktion als Transportexperte
des Reichssicherheitshauptamtes
(Gerichtsverhandlung, Mai 1961;
Hörtext: Dauer 3 Min. 46 Sek., Format: mp3)

 

Stellungnahme von Gerhard Klopfer, Partei-Kanzlei, über seine Teilnahme an der
 Wannsee-Konferenz im Ermittlungsverfahren gegen ihn, 1961

 

Brief von Robert Kempner über die Entdeckung des Wannsee-Protokolls
(Frankfurt, 19. Januar 1992)


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