Haus der Wannsee-Konferenz
Kontakt und Information
Trägerverein und wissenschaftlicher Beirat
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Trägerverein
Nach einem Beschluss des Abgeordnetenhauses von Berlin (Drucksache 12/236) wurde die Gedenk- und Bildungsstätte "Haus der Wannsee-Konferenz" errichtet, da es in Deutschland noch keine zentrale Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust gab.
Die Gedenkstätte wird über den Verein "Erinnern
für die Zukunft - Trägerverein des Hauses der Wannsee-Konferenz e.V." aus Zuwendungsmitteln
des Landes Berlin und der Bundesrepublik Deutschland finanziert.
Zweck des 1990 gegründeten Vereins "Erinnern für die Zukunft -
Trägerverein des Hauses der Wannsee-Konferenz e.V." (eingetragen beim
Amtsgericht Berlin, VR 10493 Nz) ist laut Satzung
"die Förderung
- des Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Politik des Völkermordes,
- der Information über die nationalsozialistischen Verbrechen,
- der Erziehung zur Demokratie und zur Verteidigung der Menschenrechte.Zu diesem Zweck betreibt der Verein die Villa Am Grossen Wannsee 56-58 (Haus der Wannsee-Konferenz) als Ort des Gedenkens und des Lernens mit einer Dauerausstellung und Veranstaltungen zur politischen Bildung." (§ 2 Satzung)
Organe des Vereins sind die
Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Beirat (§ 4 Satzung).
Die Mitgliederversammlung bestimmt die Richtlinien für die Arbeit des Hauses der
Wannsee-Konferenz (§ 5 Satzung).
►
Satzung
des Vereins "Erinnern für die Zukunft - Trägerverein des Hauses der
Wannsee-Konferenz e.V."
► Tätigkeitsberichte der Gedenkstätte
Gemäß letztem Freistellungsbescheid vom Finanzamt für Körperschaften I des Landes Berlin
vom 03.09.2008 ist der
Trägerverein der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz für die
Jahre 2005, 2006 und 2007 als besonders
förderungswürdig für die Förderung der Bildung und Förderung der Völkerverständigung als
gemeinnützig anerkannt.
Mitglieder des Vereins sind die
die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
das Land Berlin, vertreten durch den Regierenden Bürgermeister
der Zentralrat der Juden in Deutschland
die Jüdische Gemeinde zu Berlin
das Erzbistum Berlin im Auftrag der Deutschen katholischen Bischofskonferenz
die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg - schlesische Oberlausitz
das Deutsche Historische Museum
der Bund der Verfolgten des Naziregimes im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft politisch, rassisch und religiös Verfolgter.
Vorsitzender des Trägervereins: Richard Dahlheim, Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten
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Beirat
Der internationale wissenschaftliche Beirat des Trägervereins unterstützt und berät die Arbeit des Vereins und der Gedenk- und Bildungsstätte mit seinem sachkundigen Rat. Dem Beirat gehören höchstens fünfzehn natürliche Personen an. Sie werden auf drei Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Der Beirat wählt aus seiner Mitte eine/n Vorsitzende/n und eine/n stellvertretende/n Vorsitzende/n.
Vorsitzender des Beirates: Professor Dr. Reinhard Rürup, Berlin.
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Update: 31.05.2010 |
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