Über das Haus

Das Haus der Wannsee Konferenz gibt es seit 100 Jahren.

Jahre 1914 und 1915

Ein Architekt hat das Haus in den Jahren 1914 und 1915 gebaut. Der Architekt hieß Paul O. A. Baumgarten. Er hat das Haus gebaut für Ernst Marlier. Ernst Marlier hat vom Jahr 1914 bis zum Jahr 1921 in dem Haus gewohnt. Er hat in dem Haus auch gearbeitet. Marlier hatte eine Fabrik. Er war ein Fabrikant. Er hat Medizin erfunden. Damit hat er viel Geld verdient. Ernst Marlier hat das Haus an Friedrich Minoux verkauft. Im Jahr 1921.

Jahre 1921 bis 1949

Friedrich Minoux hat vom Jahr 1921 bis zum Jahr 1940 in dem Haus gewohnt. Minoux war der Chef von einer Fabrik. Die Fabrik hatte den Namen: Hugo Stinnes Konzern. 1940 musste Minoux ins Gefängnis. Da hat er das Haus an die Stiftung Nordhav verkauft. Die Stiftung war von den Nazis.

Jahre 1940 bis 1943

Der Chef von der Stiftung Nordhav war Reinhard Heydrich. Er wollte, dass die Nazis und ihre Familien in dem Haus Urlaub machen. Im Jahr 1942 war die Wannsee Konferenz in dem Haus. Im Jahr 1943 hat die Polizei das Haus gekauft.

Jahre 1947 bis 1951

1947 hat die SPD das Haus gekauft. Die SPD ist die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Die SPD hat das August Bebel Institut gegründet. Im Haus gab es Angebote für Arbeiter: Erholung, Bildung und eine Bibliothek. Die Angebote gab es vom Jahr 1947 bis zum Jahr 1951.

Jahre 1952 bis 1988

Im Jahr 1952 hat Neukölln in dem Haus ein Schul Land Heim eröffnet. Dort haben Kinder aus Berlin Urlaub gemacht. Das Schul Land Heim gab es bis 1988.

Jahre 1992 bis heute

Seit dem Jahr 1992 ist das Haus ein Ort, an dem man gedenken kann. Und an dem man sich bilden kann. Der Ort heißt: Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Seit dem Jahr 2006 gibt es im Haus auch eine Ausstellung.