Haus der Wannsee-Konferenz

Else Ury
- Leben, Werk und Schicksal der Nesthäkchen-Autorin
|
1877 |
geboren am 1. November in Berlin |
|
1884 |
Schulbeginn in der Königlichen Luisenschule |
|
1900 |
Sie schreibt wahrscheinlich erste Artikel in der Vossischen Zeitung unter Pseudonym |
|
1905 |
Ihre erste Buchveröffentlichung „Was das Sonntagskind erlauscht“ erscheint in Berlin im Globus-Verlag |
|
1906 |
Bei Union Deutsche Verlagsgesellschaft erscheint ihre Erzählung „Studierte Mädel“ |
|
1908 |
Bei Meidingers Jugendschriften Verlag Berlin erscheint das Märchenbuch „Goldblondchen“ |
|
1909 |
In der Illustrierten Mädchen-Zeitung ‚Das Kränzchen’ erscheint die Erzählung „Vierzehn Jahr und sieben Wochen“ als Fortsetzungsgeschichte |
|
1910 |
Veröffentlichung Ihrer Bücher „Baumeisters Rangen“ und „Babys erstes Geschichtenbuch“ bei Meidingers Jugendschriften Verlag |
|
1912 |
Veröffentlichung „Das grüne Haus“ als Fortsetzungsgeschichte |
|
1914 |
Veröffentlichung von „Huschelchen“, eine Sammlung von Schulmädchengeschichten und „Dornröschen“ |
|
1914-1918 |
Sie schreibt an der Nesthäkchen-Serie |
|
1918 |
Veröffentlichung von „Naseweis und andere Schulmädchengeschichten“ |
|
1919 |
Veröffentlichung von „Das Ratstöchterchen von Rothenburg“ |
|
1921 |
„Lilli Lilliput“ erscheint in der Kränzchen-Bibliothek |
|
1922 |
„Nesthäkchen im Kinderheim“ und „Nesthäkchen und der Weltkrieg“ erscheinen |
|
1925 |
Die zehn Bände der Nesthäkchen-Serie sind fertig |
|
1927 |
Veröffentlichung von „Professors Zwillinge“ |
|
1928 |
Weitere Bände der fünfteiligen Serie „Professors Zwillinge“ werden veröffentlicht |
|
1935 |
6. März – Ausschluss Else Urys aus der Reichsschrifttumskammer |
|
1943 |
6. Januar – Sie wird zur Deportationssammelstelle in die Große Hamburger Straße in Berlin-Mitte gebracht |
|
|
11. Januar – Überbringung der Verfügung über die Einziehung ihres Vermögens zugunsten des Deutschen Reiches
12. Januar – Deportation nach Auschwitz und Ermordung |

► zur Seite: Dokumente

|
Update: 18.08.2004 |
|