Passagen, Brüche, Perspektiven

Dr. Elke Gryglewski ·

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#ZuhauseBleiben und dabei unsere Bildungsmaterialien (wieder) kennenlernen: In unserer Dokumentensammlung „Passagen, Brüche, Perspektiven. Flucht historisch denken lernen“, erschienen im September 2018, werden verschiedenste historische Fluchtprozesse beleuchtet. Jetzt bestellen!

Passagen, Brüche, Perspektiven (Cover)

„Er schoss die Leute einfach wahllos nieder.“

Dr. Christoph Kreutzmüller ·

  • Erinnerungspolitische Bildungsarbeit

Im Frühjahr 1949 wurde vor dem Landgericht Würzburg ein Verfahren gegen ehemalige Mitarbeiter der dortigen Geheimen Staatspolizei durchgeführt. Als 43. Zeuge wurde am 8. April 1949 Siegfried Adler vernommen. Er erinnerte sich an die Brutalität von Dr. Rudolf Lange - der am 20. Januar 1942 in Wannsee als Fachmann des Massenmordes dabei war.

Dr. Rudolf Lange

Lajos Erdélyi, 1929 - 2020

Eike Stegen ·

  • Erinnerungspolitische Bildungsarbeit
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Am Montag, dem 23. März 2020, starb Lajos „Laló“ Erdélyi. Zum 70. Jahrestag der Befreiung, am 5. Mai 2015, war er bei uns im Haus zu Gast. Im Gespräch mit unserer Mitarbeiterin Dr. Valaczkay erinnerte er sich an die Befreiung vor 75 Jahren.

Wir trauern um Laló Erdélyi und werden seine Stimme vermissen.

Lajos „Laló“ Erdélyi, 1929 - 2020

#ZuhauseBleiben – Gedenkstättenarbeit in Zeiten von Corona

Svea Hammerle ·

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  • Erinnerungspolitische Bildungsarbeit

Seit dem 14. März 2020 ist die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz geschlossen. Voraussichtlich bis zum 19. April sind Ausstellung, Bibliothek und Garten für Gruppen und Einzelbesucher*innen nicht zugänglich. Die Maßnahme soll dazu beitragen, dass sich die Neuinfektionen mit dem sogenannten Corona-Virus verlangsamen.
Was bedeutet dies für die Arbeit der Gedenkstätte?

Erinnerungskultur – ein Beitrag zum 9. November

Charlotte Münstermann ·

  • Erinnerungspolitische Bildungsarbeit

Es ist Ende September, ich gehe durch Moabit zu dem Haus, in dem ich meine Kindheit verbracht habe. Die Kastanien haben ihre Blätter bereits verloren und ein kühler Herbstwind, duftend nach Pizzeria, Blumenladen und Wäscherei, trägt die Wärme der letzten Sonnenstrahlen davon.

„Beschädigt 1938“ – eine eher karge Information auf der 1985 gestalteten Gedenkplakette für die Synagoge Levetzowstraße. Foto: Peter Kuley, CC BY-SA 3.0.