Tagungsbericht zum 65. Bundesweiten Gedenkstättenseminar

Svea Hammerle ·

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  • Digitales

"Herausforderungen des Digitalen für Gedenkstätten und Dokumentationszentren"
Vom 27. bis 29. Juni 2019 kamen Gedenkstättenmitarbeiter*innen, Archivar*innen, Forscher*innen und Lehrer*innen zum 65. Bundesweiten Gedenkstättenseminar zusammen, um über die Chancen und Herausforderungen „des Digitalen” in der Gedenkstättenarbeit zu debattieren.

Drei Männer und eine Frau sitzen auf dem Podium

Aufruf zum Erinnern an sexuelle Minderheiten am 27.01.21

  • Erinnerungspolitische Bildungsarbeit

Anlässlich des 50. Jahrestages der Proteste von Trans*, Lesben und Schwulen gegen Polizeirazzien in der New Yorker Christopher Street, die mit dem Namen des „Stonewall Inn“ verbunden sind, dokumentieren wir die folgende aktualisierte Petition an das Präsidium des Deutschen Bundestages vom 15. Januar 2019, die unter anderem von unseren Beitratsmitgliedern Prof. Schüler-Springorum und Prof. Wildt unterstützt wird, ebenso von unserer stellvertretenden Direktorin und Leiterin der Bildungsabteilung Dr. Gryglewski.

Léon Poliakov: St. Petersburg – Berlin – Paris. Memoiren eines Davongekommenen. Eine Buchvorstellung

Eike Stegen ·

  • Buchvorstellungen
  • Veranstaltungen

Am Sonntag, 23. Juni 2019, 11 Uhr, stellen die Übersetzer der Memoiren von Léon Poliakov eben dieses Werk in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz vor: Alexander Carstiuc und Jonas Empen, zusammen mit der Lektorin Janina Reichmann, kompetent moderiert von Dr. Katrin Stoll, die der deutsch-französischen Forschergruppe „Frühe Schreibweisen der Shoah. Wissens- und Textpraktiken von jüdischen Überlebenden in Europa 1942-1965 (PREMEC)“ angehört.

Fotoausstellungen zur Judenverfolgung – Kontext wichtig

Marja Verburg ·

  • Konferenzen
  • Ausstellungen

Die Ausstellung „Die Judenverfolgung auf Fotografien. Die Niederlande 1940-1945“ des Nationalen Holocaust-Museums in Amsterdam wurde kontrovers diskutiert: Das Museum beschloss, keine grausamen Fotos aus Auschwitz zu zeigen. Nicht alle waren damit einverstanden. Im April besuchte der deutsche Historiker Christoph Kreutzmüller die Ausstellung.

Lesung aus Verbrannten Büchern II

Eike Stegen ·

  • Veranstaltungen

Am 7. Mai fand in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz auf Initiative von Monika Sommerer, der Leiterin unserer Joseph Wulf Mediothek, und Dr. Ruth Preusse, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bildungsabteilung, zum zweiten Mal eine Lesung aus verbrannten Büchern statt. Beide Veranstaltungen (2018 und 2019) erinnerten an das Unrecht und die kulturelle Barbarei der nationalsozialistischen Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 und wollten die so zerstörte Literatur und die Biografien der verfolgten Autorinnen und Autoren würdigen.