"Liebe Mutti!"

Postkarten aus Theresienstadt (1943/1944) 

Eine künstlerische Annäherung von Inbar Chotzen


Begleitend zur Ausstellung “Liebe Mutti!” erschien das gleichnamige Buch, auch in englischer Übersetzung.

Das Bild zeigt die Coverseite eines Buches mit dem Titel "Liebe Mutti!" in auffälliger Schrift. Im Hintergrund sind drei Postkarten mit Handgeschriebenem und einem stilisierten Blumenstrauß in einem Topf abgebildet. Das Design ist künstlerisch und farbenfroh.
© Dt. Kunstverlag, Inbar Chotzen
Cover des Buches "Liebe Mutti!", 2025

Aus dem Buch:

“Liebe Mutti!" ist eine künstlerische Annäherung an ein erschütterndes Familienerbe - und ein eindrückliches Zeugnis der nationalsozialistischen Verfolgung.

Die israelische Künstlerin Inbar Chotzen kennt ihre Berliner Verwandtschaft ausschließlich durch deren Nachlass, darunter über 300 Postkarten, die Angehörige der Familie Chotzen aus Theresienstadt nach Hause schickten. Diese bewegenden Zeugnisse werden heute in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz verwahrt. 

In behutsamer Auseinandersetzung mit dem Schicksal ihrer Familie übermalt Inbar Chotzen digitalisierte Kopien dieser Postkarten mit Szenen aus dem Alltag der Chotzens - aus einer Zeit, bevor die Familie durch die nationalsozialistische Verfolgung auseinandergerissen und zerstört wurde.

Das Buch vereint erstmals die so entstandenen Kunstwerke mit den Dokumenten und stellt sie in ihren historischen Kontext.

"Elsas Blumen", Holzschnitt, digital bearbeitet, 2019
© Inbar Chotzen
"Elsas Blumen", Holzschnitt, digital bearbeitet, 2019
"Brandenburger Tor 1941", Tintenzeichnung, digital bearbeitet, 2019
© Inbar Chotzen
"Brandenburger Tor 1941", Tintenzeichnung, digital bearbeitet, 2019
"Elsa als Freiheit", Mischtechnik, digitale Bearbeitung, 2021<br />
© Inbar Chotzen
"Elsa als Freiheit", Mischtechnik, digitale Bearbeitung, 2021
"Störche", Zeichnung, digitale Bearbeitung, 2022<br />
© Inbar Chotzen
"Störche", Zeichnung, digitale Bearbeitung, 2022