"Liebe Mutti!"
Postkarten aus Theresienstadt (1943/1944)
Eine künstlerische Annäherung von Inbar Chotzen
Begleitend zur Ausstellung “Liebe Mutti!” erschien das gleichnamige Buch, auch in englischer Übersetzung.
Aus dem Buch:
“Liebe Mutti!" ist eine künstlerische Annäherung an ein erschütterndes Familienerbe - und ein eindrückliches Zeugnis der nationalsozialistischen Verfolgung.
Die israelische Künstlerin Inbar Chotzen kennt ihre Berliner Verwandtschaft ausschließlich durch deren Nachlass, darunter über 300 Postkarten, die Angehörige der Familie Chotzen aus Theresienstadt nach Hause schickten. Diese bewegenden Zeugnisse werden heute in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz verwahrt.
In behutsamer Auseinandersetzung mit dem Schicksal ihrer Familie übermalt Inbar Chotzen digitalisierte Kopien dieser Postkarten mit Szenen aus dem Alltag der Chotzens - aus einer Zeit, bevor die Familie durch die nationalsozialistische Verfolgung auseinandergerissen und zerstört wurde.
Das Buch vereint erstmals die so entstandenen Kunstwerke mit den Dokumenten und stellt sie in ihren historischen Kontext.