Doppelte Verfolgung

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Die Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus und in der DDR
Podiumsdiskussion, veranstaltet von der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum

 

Beleuchtet wird die außergewöhnliche historische Erfahrung einer Religionsgemeinschaft, die gleich in zwei Diktaturen systematischer Repression ausgesetzt war. Während im Nationalsozialismus europaweit rund 14.000 Zeugen Jehovas verfolgt und 1.800 von ihnen ermordet wurden, setzte sich das Leid in der DDR fort: 1950 verboten, kam es zu tausenden Verhaftungen und erneuter Haft.

Über die Ähnlichkeiten und Unterschiede nationalsozialistischer und kommunistischer Verfolgung der Zeugen Jehovas im historischen Kontext diskutieren Dr. Dr. Christl Wickert (Historikerin und Politologin), Falk Bersch (Autor und Publizist) und Dr. Tim Müller.

Um Anmeldung bis zum 2. September 2025 unter staendigekonferenz[at]orte-der-erinnerung.de wird gebeten. Der Eintritt ist frei.

Wo?

Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Wann?

Donnerstag, 4. September 2025, um 18:00 Uhr

Wie?

Eintritt frei, herzlich willkommen - um Anmeldung per Mail wird gebeten: staendigekonferenz[at]orte-der-erinnerung.de