Schulen im Nationalsozialismus als Orte der Propaganda?

Didaktische Ansätze für eine Auseinandersetzung mit Schulen im NS zwischen ideologischer Gleichschaltung, Propaganda und Widerstand: Lehrkräftefortbildung in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Ein historisches Schwarzweißfoto zeigt eine große Menschenmenge in einem Auditorium, die einem Redner zuhört. An den Wänden hängen Hakenkreuz-Flaggen. Der Redner steht an einem Pult, während die Zuschauer auf Stühlen sitzen und aufmerksam wirken.
© bpk, BSB, Heinrich Hoffmann
Julius Streicher als Redner bei einer Tagung des Nationalsozialistischen Lehrerbundes 1935 in der Universität München

Die Fortbildung nimmt für das Abiturschwerpunktthema NS-Propaganda die Rolle der Schulen während des Nationalsozialismus in den Blick. Welche Funktionen erfüllten diese in der Verbreitung der NS-Ideologie? Welche Handlungsspielräume hatten Lernende und Lehrende, um gegen Propaganda und Ausgrenzung vorzugehen? Anhand historischer Materialien werden konkrete Ansätze für den Unterricht erarbeitet. Bestandteil der Fortbildung ist außerdem eine Schwerpunkt-Führung durch die Dauerausstellung “Die Besprechung am Wannsee und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden”.

Die Teilnahme ist kostenfrei und die Tagesverpflegung im Programm inbegriffen. 

Die Fortbildung richtet sich an ganze Fachbereiche der Geschichte bzw. der Gesellschaftswissenschaften an Schulen bzw. an die Lehrkräfte, die das Thema Nationalsozialismus und Holocaust thematisieren. 

Anmeldungen (bitte mit Angabe Ihrer Schule und Ihrer Funktion oder Fächer) sowie Rückfragen an unsere Kollegin Madlen Seidel per Mail: seidel[at]ghwk.de


Donnerstag, 17. September 2026

Programm:

9:30 – 9:45 Uhr - Begrüßung und Einführung in den Tag 

9:45 – 10:15 Uhr - Austausch: Assoziationen & Erfahrungen zum Themenbereich Schule während des Nationalsozialismus 

10:15 – 11:00 Uhr - Fachlicher Input: Schulen im NS zwischen ideologischer Gleichschaltung, Propaganda & Widerstand 

 11:00 – 11:20 Uhr - Kaffeepause 

11:20 – 12:20 Uhr - Besuch der Dauerausstellung mit didaktischen und ideologiekritischen Reflexionen

12:20 – 13:15 Uhr - Mittagspause 

13:15 – 14:45 Uhr - In Kleingruppen: Diskussion & Didaktisierung konkreter historischer Materialien für den Unterricht 

14:45 - 15:10 Uhr - Kaffeepause 

15:10 – 15:50 Uhr - Präsentation & Reflexion der Ansätze 

15:50 – 16:00 Uhr Zusammenfassung & Tagesevaluation 

Wo?

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Am Großen Wannsee 56-58, 14109 Berlin

Wann?

Donnerstag, 17. September 2026, 9:30 - 16:00 Uhr

Wie?

Kostenfrei, inklusive Verpflegung.

Die Fortbildung richtet sich an ganze Fachbereiche der Geschichte bzw. der Gesellschaftswissenschaften an Schulen bzw. an die Lehrkräfte, die das Thema Nationalsozialismus und Holocaust thematisieren. 

Anmeldungen (bitte mit Angabe Ihrer Schule und Ihrer Funktion oder Fächer) sowie Rückfragen bitte per Mail an unsere Kollegin Madlen Seidel, seidel[at]ghwk.de