Veranstaltungen

20. JANUAR 2019: WIR FREUEN UNS ÜBER DAS REGE INTERESSE! LEIDER KÖNNEN WIR KEINE WEITEREN ANMELDUNGEN ENTGEGENNEHMEN.

20. Januar 2019, 11-13 Uhr: Götz Aly über den Holocaust-Historiker Wolfgang Scheffler. Vortrag und Gespräch zum 77. Jahrestag, mit Peter Klein

Anlässlich des 77. Jahrestages der Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 hält Prof. Dr. Götz Aly einen Vortrag über den Holocaust-Historiker Wolfgang Scheffler und die Entstehungsjahre der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Anschließend wird er hierzu mit Prof. Dr. Peter Klein diskutieren.

Götz Aly ist einer der profiliertesten deutschen Zeithistoriker, der durch seine Thesen immer wieder wichtige Debatten über die Interpretation der Geschichte angestoßen hat. Er setzt sich in seinem Gedenkvortrag anlässlich des Jahrestages mit Wolfgang Scheffler auseinander. Wolfgang Scheffler (1929-2008) befasste sich in seiner Forschung bereits in den 1960er Jahren mit der Judenverfolgung im Dritten Reich und wurde 1961 vom Auswärtigen Amt als wissenschaftlicher Beobachter zum Eichmann-Prozess in Jerusalem entsandt. Ab 1965 trat er als historischer Sachverständiger in NS-Prozessen auf, darunter im Treblinka-Verfahren vor dem Landgericht Düsseldorf, im Prozess gegen den Reichsbahn-Staatssekretär Albert Ganzenmüller sowie im Prozess gegen John Demjanjuk.

Seit den 1970er Jahren lehrte Scheffler am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und wurde 1986 Professor am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er unterstützte aktiv Gedenkprojekte wie die Topographie des Terrors und die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz.

Begrüßung und Moderation: Dr. Hans-Christian Jasch

  • Aufgrund des regen Interesses können wir leider keine weiteren Anmeldungen mehr entgegennehmen.

Montag, 28. Januar 2019, 16:30 Uhr: Gedenken, Buchvorstellung und Lesung

anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus

Die Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und der International Tracing Service in Bad Arolsen laden zu einer Gedenkveranstaltung mit Buchvorstellung und Lesung.

Wo? Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Quitzowstr. 141, 10559 Berlin.

Wann? Montag, 28. Januar 2019, 16:30 Uhr.

Wie? Mit Anmeldung unter: bildung@ghwk.de

Für mehr Informationen bitte aufs Bild klicken!


Mittwoch, 30. Januar 2019, 16 Uhr: Ausstellungseröffnung "Verfolgen und Aufklären"

Die erste Generation der Holocaustforschung

Hiermit möchten wir Sie sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaustforschung“ einladen.

Datum und Uhrzeit: 30. Januar 2019, 16 Uhr

Ort: Auswärtiges Amt, Lichthof, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

Die Ausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und des Touro College Berlin in Zusammenarbeit mit der Wiener Library London wird vom 30. Januar 2019 bis zum 24. Februar 2019 im Auswärtigen Amt gezeigt werden.

Sie setzt dem Leben und der Arbeit von zwanzig Pionierinnen und Pionieren der Holocaustforschung ein Denkmal. Namen wie Rachel Auerbach, Raphael Lemkin, Simon Wiesenthal oder Joseph Wulf stehen exemplarisch für eine kleine Gruppe unermüdlicher Aufklärer. Unter widrigsten Bedingungen und oftmals gegen Gleichgültigkeit und Ablehnung schufen sie die Grundlagen für die universelle Anerkennung des Holocausts als Menschheitsverbrechen.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Programm

Begrüßung Bundesminister des Auswärtigen Heiko Maas

Eröffnung der Ausstellung

Dr. Hans-Christian Jasch (Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)

Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt (Touro College)

Eine Anmeldung mit Vorname und Name ist erforderlich unter veranstaltungen@ghwk.de oder office@ghwk.de. Beim Einlass ist ein Ausweisdokument erforderlich. Bitte kommen Sie wegen der Sicherheitskontrolle rechtzeitig, ab 15.00 Uhr!


7./8. Februar 2019: Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Diktaturen nach 1949 und 1989

Wahrnehmungen und Diskurse im interdisziplinären Blick

Wissenschaftliche Tagung der Stiftung Berliner Mauer, Neue Arbeitsgemeinschaft für Zeitgeschichte + SozioAnalysen e.V., Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Beratungsstelle Gegenwind

Am 9. November 2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Das Jubiläum gibt Anlass zu einer Bilanz: Wie gestaltete sich dieTransformation nach dem Ende des SED-Regimes? Wie wurden Beteiligte an den SED-Verbrechen zur Verantwortung gezogen? Wer galt hierbei als Täter oder als Opfer? Diese Fragen sind parallel für das nationalsozialistische Regime und den Umgang mit diesem zu stellen. Die Verbrechen und Folgen des NS-Staates und der SED- Herrschaft werden unter den genannten Aspekten erstmals zwar nicht systematisch vergleichend, aber interdisziplinär vernetzend behandelt.

Hier geht es zum ausführlichen Programm!

Anmeldung: Eine verbindliche Anmeldung wird bis zum 30. Januar 2019 per E-Mail erbeten (anmeldung@stiftung-berliner-mauer.de). Bitte geben Sie an, an welchen Workshops Sie teilnehmen möchten!

Tagungsgebühr: Bei Registrierung ist ein Beitrag von 18 Euro (Ein-Tages-Pauschale: 9 Euro) zu entrichten (ermäßigt 10 bzw. 5 Euro). Darin ist die Verköstigung während der Kaffee-, jedoch nicht während der Mittagspausen enthalten.

Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 111 und 119 (Dokumentations- und Besucherzentrum), 13355 Berlin


Weitere Veranstaltungen zum Thema Holocaust/Shoah im Raum Berlin und Brandenburg finden Sie auf der Internetseite der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Orte im Berliner Raum.