frühere Veranstaltungen

2018

 

09. November 2018 - 18:00 Uhr

Vortrag anlässlich der Ausstellungseröffnung

Der Novemberpogrom 1938 in vergleichender Perspektive: Ausgrenzende Gewalt der Zwischenkriegszeit in Deutschland und der USA?

Alan Steinweis, Verfasser und Herausgeber von zahlreichen Büchern, ist Professor für Geschichte an der Universität von Vermont, Burlington, Vermont, USA. Er lehrt und forscht auf den Themengebieten Nationalsozialismus und Holocaust. Er hatte Gastprofessuren an den Universitäten von Heidelberg, Frankfurt und München inne. Im jetzigen Herbstsemester 2018 hat er das Ida Levine Senior Invitation Fellowship am U.S. Holocaust Memorial Museum in Washington inne.


08. November 2018 - 18:00 Uhr

Zeitzeuginnengespräch mit Anita Lasker-Wallfisch, Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz, und ihrer Tochter Maya Jacobs-Wallfisch mit Schülerinnen und Schülern des Schiller-Gymnasiums Berlin.

• Öffentliche Veranstaltung, Eintritt frei - nach vorheriger Anmeldung: bildung@ghwk.de
Ort: Schiller-Gymnasium Berlin, Schillerstr. 125, 10625 Berlin
Veranstalter: Haus der Wannsee-Konferenz

Anlässlich des Gedenkens an die sogenannte Reichspogromnacht am 9. November 1938 findet in der Kooperationsschule der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, dem Schiller-Gymnasium in Berlin-Charlottenburg, eine öffentliche Veranstaltung statt:

Gerahmt von musikalischen Beiträgen wird die Überlebende des Mädchenorchesters Auschwitz, Anita Lasker-Wallfisch, gemeinsam mit ihrer Tochter Maya Jacobs-Wallfisch von Schülerinnen und Schülern der Schule befragt.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, der Schulleiter Gerold Hofmann sowie der Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz Dr. Hans-Christian Jasch werden Grußworte sprechen.

 Anmeldung über bildung@ghwk.de


07.-09. November 2018

Die langen Schatten der Vergangenheit - Das Bundesministerium der Justiz in der NS-Zeit

 

Als das Bundesministerium der Justiz Ende der 40er Jahre seine Arbeit aufnahm, kam es zu erheblichen personellen und politischen Verflechtungen mit dem Nationalsozialismus. So wurden Juristen, die zuvor im Reichsjustizministerium, bei Sondergerichten und als Wehrmachtsrichter tätig gewesen waren, auch im neugegründeten Bundesministerium der Justiz beschäftigt.

Eine Studie mit dem Namen „Die Akte Rosenburg“, genannt nach dem gleichnamigen Ort, der 1950 zum Dienstsitz des Justizministeriums wurde, untersucht die Rolle der Justiz in der NS-Zeit und in der Bundesrepublik, wobei das Hauptaugenmerk auf die personellen Kontinuitäten der Mitarbeiter dieser Behörde und ihrer Karrieren vor und nach 1945 gerichtet ist.

Im Rahmen der Konferenz wird der Einfluss alter NS-Eliten auf Gesetzgebung und Rechtsprechung in der deutschen Nachkriegszeit dargestellt und eingeordnet.

Ort: Zentralrat der Juden in Deutschland, Leo-Baeck-Haus, Tucholskystr. 9 · 10117 Berlin

• Programm


19. Oktober 2018  -  15:00 Uhr  -  Eintritt frei

Auf den Spuren der italienischen Partisanen

 

Im Juni dieses Jahres fand das Kooperationsprojekt "Widerstand und Zivilcourage in Vergangenheit und Gegenwart - Auf den Spuren der italienischen Partisanen" der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, des Schiller-Gymnasiums Berlin-Charlottenburg, des Deportationsmuseums Prato und des Istoreco Reggio Emilia statt.

Während der 10-tägigen Reise durch Italien besuchten die Berliner Schülerinnen und Schüler Gedenkstätten und historische Orte und nahmen an Zeitzeugengesprächen und Gedenkveranstaltungen teil. Dabei entstand ein 29-minütiger Dokumentarfilm, der nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Anlass des Projekts ist der Beginn der deutschen Besatzung in Italien vor 75 Jahren.

Nach der Vorführung werden der Filmemacher Chris Dillig und die beteiligten Jugendlichen für ein Gespräch zur Verfügung stehen.

Ort: Kino Filmkunst 66, Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin
• Eintritt frei


18. Oktober 2018 - 12:00 Uhr 
Mahnmal »Gleis 17«, S-Bahnhof Grunewald, 14193 Berlin

» … abgeholt!«
Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 77 Jahren

 

Am 18. Oktober 1941, vor 77 Jahren, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódz). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. ´

Ziele der Transporte waren Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk, Kowno, Riga, Piaski, Warschau, Theresienstadt, Sobibor, Rasik, Auschwitz und Sachsenhausen. Mit dem ersten Transport wurden auch Adolf und Johanna Windmüller, geb. Visser, verschleppt. Sie stammten ursprünglich aus Emden (Ostfriesland) und betrieben dort eine Fleischerei. Adolf Windmüller wurde nach der antijüdischen Gewalt im November 1938 einen Monat im KZ Sachsenhausen festgehalten. Im Februar 1940 wurden die Windmüllers aus Emden ausgewiesen und mussten in ein »Judenhaus« in der Berliner Tauentzienstraße 6 ziehen. Von hier aus wurden sie abgeholt und am 8. Mai 1942, Johanna Windmüllers 58. Geburtstag, in Kulmhof (Chełmno) ermordet. Insgesamt wurden bis zu sechs Millionen Kinder, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas, darunter mehr als 50.000 aus Berlin.

PROGRAMM

 

  • Begrüßung Prof. Dr. Johannes Tuchel, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2018 und Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
  • Grußworte Dr. Hans-Peter Friedrich, Vizepräsident des Deutschen Bundestages
  • Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales (angefragt)
  • Gedenkrede Vera Friedländer (*1928), Germanistin und Schriftstellerin
  • Beiträge von Berliner Schülerinnen und Schülern des John-Lennon-Gymnasiums Berlin-Mitte zu Biografien von Deportierten
  • Musikalische Umrahmung durch die Saxophonistin Almut Schlichting

 

Am Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen am Bahnsteig niedergelegt. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank.


09. Oktober 2018 - 18:00 Uhr  

Rotes Rathaus, Jüdenstr. 1, 10178 Berlin

Vorstellung pädagogischer Materialien zu "Flucht und Migration"

Vor dem Hintergrund der anhaltenden gesellschaftlichen Debatte um Migration und Flucht haben die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und das Anne Frank Zentrum mit Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa pädagogische Materialien entwickelt.



Diese Materialien sollen zur Reflexion historischer und gegenwärtiger Fluchtkontexte anregen und über individuelle Biografien die Komplexität von Flucht und Ankommen in einem neuen Lebensumfeld aufzeigen. Sie richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und können im schulischen und außerschulischen Zusammenhang genutzt werden.
 
Programm
Grußwort:
Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa
Grußworte:
Dr. Hans-Christian Jasch, Direktor, Haus der Wannsee-Konferenz
Patrick Siegele, Direktor, Anne Frank Zentrum
 
Vorstellung der Materialien:

  • „Passagen, Brüche, Perspektiven. Flucht historisch denken lernen“ durch Dr. Elke Gryglewski, Cornelia Siebeck.
  • „Flucht im Lebenslauf. Biografisches Lernen mit Jugendlichen“ durch Bianca Ely

Im Anschluss an die Präsentationen laden wir Sie herzlich zu Gesprächen ein.
Wir bitten um Anmeldung unter bildung[at]ghwk.de.

03. Oktober 2018 - 9:30 - 18:00 Uhr - Symposium
Anti-Jewish Legislation in Europe (1933-1945): Nazi Germany, Vichy France and Fascist Italy, a Comparative Approach
Le leggi contro gli ebrei in Europa (1933-1945): la Germania nazista, la Francia di Vichy e l’Italia fascista, uno sguardo comparato
Veranstalter [u.a.]: Comune di Rimini, Mémorial de la ShoahIstituto per la Storia della Resistenza e dell'Italia Contemporanea della Provincia di Riminiund Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz.

Ort: Rimini, Sala del Giudizio Museo della Città

29. Mai 2018
Eröffnung der Sonderausstellung
"Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus"
(29. Mai - 31. Oktober 2018)


29. Mai 2018, 18:00 Uhr
Die Bücherverbrennungen in Berlin 1933 und der Beginn der Literaturindizierungen im NS-Staat.
Vortrag von: Dr. Werner Treß

27./ 28. Mai 2018, Programm

Penser et enseigner la Shoah.
Paris: Mémorial de la Shoah


Eröffnung der Sonderausstellung
"abgesägt" - Im Nationalsozialismus verfolgte Kommunalpolitikerinnen und -politiker in Zehlendorf 1933-1945.


15. Mai 2018, 18:00 Uhr 

Eröffnung der Sonderausstellung
"abgesägt" - Im Nationalsozialismus verfolgte Kommunalpolitikerinnen und -politiker in Zehlendorf 1933-1945.

26. April 2018, 17:00 Uhr 
Buchvorstellung in englischer Sprache
Amos N. Guiora

The Crime of Complicity: The Bystander from the Holocaust to Today.


11. März 2018, 14:00 Uhr
Werkstattgespräch
Kerstin Stubenvoll
NS-Kolonialrevisionisten, die Besatzung Frankreichs und Belgiens und die Erhebung von Wissen zu Wirtschaft und Arbeit in Afrika.

04. März 2018, 14:00 Uhr

Buchvorstellung und Gespräch
„Taxi am Shabbat“. Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas.

11. Februar 2018, 14:00 Uhr
Vortrag
Eren Yildirim Yetkin: Die kurdischen Narrative im umkämpften Erinnerungsdiskurs zum armenischen Genozid.

11. Februar 2018, 11:00 Uhr
Buchvorstellung
Philippe Sands: Rückkehr nach Lemberg. Über die Ursprünge von Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Lesung mit Katja Riemann und Gespräch mit dem Autor (in deutscher und englischer Sprache)

Sonntag, 21. Januar 2018, 11:00 Uhr
Veranstaltung zum 76. Jahrestag der Wannsee-Konferenz.
Zeitzeugingespräch mit Frau Batsheva Dagan.

14. Januar 2018, 14:00 Uhr
Vortrag
Alexander Kliymuk: „Deutschland den Ostjuden!“ Das Ostjudenbild im antisemitischen Diskurs der Weimarer Republik.

11.-13. Januar 2018
Conference "Double exposures". Perpetrators and the uses of photography.
Vortrag: Dr. Hans-Christian Jasch.
Ort: Kazerne Dossin, Mechelen/Belgien.

Dienstag, 9. Januar 2018 - 19.00 Uhr
Der Holocaust vor deutschen Gerichten. Amnestieren, Verdrängen, Bestrafen
Buchpräsentation und Gespräch mit
Dr. Hans-Christian Jasch, Dr. Wolf Kaiser und
Prof. Dr. Johannes Tuchel (alle Berlin)
Ort: Topographie des Terrors


2017

Sonntag, 03.12.2017 11:00 Uhr
Buchvorstellung und Gespräch
Beate Meyer: „Fritz Benscher. Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk- und Fernsehstar in der Bundesrepublik“.
Beate Meyer im Gespräch mit Rolf Aurich
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Sonntag, 19.11.2017
Museum of Jewish Heritage, New York 
Buchvorstellung:
The Participants: The Men of the Wannsee Conference.
Dr. Hans-Christian Jasch, Dr. Christoph Kreutzmüller
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Donnerstag, 16.11.2017
University of New Haven(CT
Presentation at UNH looks at those behind ‘Final Solution’.
Vortrag: Dr. Hans-Christian Jasch
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Dienstag, 07.11.2017 ganztägig
Workshop
Lehre, Vermittlung und Forschung zum Holocaust in Deutschland. Status Quo, Impulse und Perspektiven.

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Montag, 06.11.2017 – 18:00 Uhr

Abendveranstaltung mit Vortrag und Podiumsdiskussion
Lehre, Vermittlung und Forschung zum Holocaust in Deutschland. Status Quo, Impulse und Perspektiven
Begrüßung: Dr. Hans-Christian Jasch, Direktor, Haus der Wannsee-Konferenz
Vortrag: Prof. Dr. Mark Roseman (Indiana University, Bloomington/USA)
Podium:
Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Fritz Bauer Institut und Goethe-Universität, Frankfurt/Main)
Prof. Dr. Johannes Tuchel (Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin)
Prof. Dr. Frank Bajohr (Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte, München)Prof. Dr. Thomas Sandkühler (Humboldt Universität, Berlin)
Moderation: Prof. Dr. Michael Wildt (Humboldt Universität, Berlin)
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Sonntag, 05.11.2017  -  11:00 Uhr
Buchvorstellung und Gespräch
Beate Niemann: "Ich lasse das Vergessen nicht zu".
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Sonntag, 08.10.2017  -  14:00 Uhr
Vortrag
Anne-Kristin Hübner: Theodor Maunz. Eine Karriere zwischen Diktatur und Demokratie.
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Sonntag, 10.09.2017  -  14:00 Uhr
Buchvorstellung und Gespräch
Simon Wiesenthal: "Die Sonnenblume" (2015)
Nicola Jungsberger im Gespräch mit der Pfarrerin Katrin Rudolph
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Sonnabend, 09.09.2017 - 13.00 Uhr
Sonnabend, 09.09.2017 - 15.00 Uhr
Sonntag, 10.09.2017 - 13.00 Uhr
Sonntag, 10.09.2017 - 15.00 Uhr

Villa Marlier und das Haus der Wannsee-Konferenz
Führung zum historischen Ort und zur Restaurierung durch Restaurator Eberhard Roller (Akanthus Restaurierung) und Tillman Müller-Kuckelberg (wiss. Mitarbeiter, Haus der Wannsee-Konferenz).
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Sonntag, 03.09.2017  -  15:00 Uhr
Buchvorstellung und Gespräch in englischer Sprache
"After so much pain and anguish. First letters after liberation".
Begrüßung und Einführung: Dr. Hans-Christian Jasch, Direktor, Haus der Wannsee-Konferenz
Buchvorstellung: Robert Rozett, Director of the Yad Vashem Libraries.
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Sonntag, 16.07.2017  –  11.00 Uhr 
Buchvorstellung und Gespräch
Magnus Brechtken: Albert Speer. Eine deutsche Karriere
Gespräch des Autors Prof. Dr. Magnus Brechtken mit der Kunsthistorikerin Dr. Angela Schönberger und dem Architekturhistoriker Prof. Dr. Wolfgang Schäche
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Mittwoch, 14.06.2017  -  18:00 Uhr
Vortrag
Dr. Dorothea Schöne: Ein Künstlerviertel für Germania.
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Dienstag, 16.05.2017  -  18:00 Uhr
Buchvorstellung
Gerhard Schoenberner: Nachlese – Texte zu Politik und Kultur
Dr. Fischer-Defoy, Dr. Jehle, Kaspar Nürnberg, Mira Schoenberner.
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Samstag, 13.05.2017 – 15.00 Uhr
Sonntag, 14.05.2017 – 15:00 Uhr

Szenischen Lesung
„Die Frau an seiner Seite“ - Männerkarrieren, Tatnähe und „weibliche“ Verstrickungen im Nationalsozialismus.
Eine szenische Lesung mit Inga Dietrich, Sabine Werner und Joanne Gläsel
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Donnerstag, 19.01.2017  -  16:00 Uhr
Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Wannsee-Konferenz
"Die Wannsee-Konferenz - ihr Platz in der NS-Ideologie und Politik und ihre Folgen"
Begrüßung: Dr. Hans-Christian Jasch, Direktor, Haus der Wannsee-Konferenz
Grußworte: Prof. Monika Grütters, Staatskulturministerin
Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin
Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages
Vortrag: 75 Jahre Wannsee-Konferenz
Prof. Dr. Otto Dov Kulka, Rosenbloom Professor Emeritus of Jewish History, Hebrew University of Jerusalem, Israel


2016

Sonntag, 27.11.2016  -  15.30 Uhr
Vortrag
Philipp Glahé: Der Einsatz Gustav Radbruchs und Hellmut Beckers für NS-Verbrecher im „Heidelberger Juristenkreis“. Amnestie-Lobbyismus in der frühen Bundesrepublik.
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Sonntag, 20.11.2016  -  15.30 Uhr
Vortrag
Jakob Müller: Die importierte Nation. Deutsche Besatzungspolitik im Ersten Weltkrieg und die Entstehung des flämischen Nationalismus 1914 bis 1944.
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Sonntag, 20.11.2016, 11:00 Uhr
Buchpräsentation: "Wannsee-Konferenz - Der Weg zur 'Endlösung'".
Begrüßung: Dr. Hans-Christian Jasch, Direktor Haus der Wannsee-Konferenz
Vortrag: Prof. Dr. Peter Longerich, London/München
im Anschluss: Der Autor im Gespräch mit Prof. Dr. Johannes Tuchel, Gedenkstätte Deutscher Widerstand
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Sonntag, 13.11.2016  -  15.30 Uhr
Vortrag
Dr. Gerd Kühling: Joseph Wulf, das Haus der Wannsee-Konferenz und die Geschichtspolitik der DDR.
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Sonntag, 13.11.2016  -  11.00 Uhr
Buchvorstellung und Zeitzeugengespräch mit dem Autor Heinz Salvator Kounio.
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Sonntag, 6.11.2016  -  15.30 Uhr
Vortrag
Dr. Christoph Lorke: „…bestehen erhebliche Bedenken gegen diese Ehe…“. Paarbeziehungen und Eheschließungen mit AusländerInnen in Deutschland (1870-1940).
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Freitag, 14.10.2016  -  ganztägig
Fachtagung
Die Geschichte der Ministerialverwaltungen im Nationalsozialismus und in der frühen Bundesrepublik.
Podium:
Magnus Brechtken, Institut für Zeitgeschichte
Annette Weinke, ehem. Kommission, Auswärtiges Amt
Stefanie Middendorf, Kommission, Finanzministerium
Stefan Kühl, Universität Bielefeld
Tatjana Tönsmeyer, Universität Wuppertal
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Donnerstag-Freitag, 13.-14.10.2016  - ganztägig
Workshop zum Reichsarbeitsministerium

Dr. Kühling und Dr. Hans-Christian Jaasch gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte und der unabhängigen Aufarbeitungskommission zum Reichsarbeitsministerium am historischen Institut der Humboldt Universität.
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Donnerstag, 13.10.2016  -  18:00 Uhr
Vortrag
Bettina Stangneth: Systeme morden nicht - Von der Verantwortung für arbeitsteilige Systeme.
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Montag - Mittwoch, 5.-7.9.2016
Erste Sommerakademie der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Kooperation mit dem Touro College Berlin
„Die Wannsee-Konferenz und die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. Historische Forschung und historisches Lernen“.
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Dienstag, 28.06.2016  -  18.00 Uhr
Öffentliche Podiumsdiskussion
„Die baulichen Relikte der NS-Zeit und der Umgang mit ihnen“ im Rahmen der Diskussion und Buchvorstellung des britischen Autors Colin Philpott
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Dienstag, 28.06.2016  -  ganztägig
Tagung „Dark Tourism" / Buchvorstellung
Colin Philpott „Relics of the Reich“ im Gespräch mit Prof. John Lennon (Glasgow).
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Freitag-Sonntag, 10.-12.06.2016
Internationale Konferenz
„Verbindungslinien zwischen den Euthanasie-Morden und den Holocaust-Verbrechen“
gemeinsam mit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg/Havel, der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, dem Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, dem Medizingeschichtlichen Institut der Charité, der University of Essex und dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“
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Dienstag, 26.04.2016  -  ganztägig
Tagung der Aufarbeitungskommission des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz mit dem 5. Rosenburg-Symposium.
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Donnerstag, 18.02.2016  -  11:00 Uhr
Geschlossenes Seminar
"Können postdiktatorische Gesellschaften in Lateinamerika vom Umgang mit der Vergangenheit in Deutschland lernen?"
Podium:
Dr. Rainer Huhle, Nürnberg
Dr. Estela Schindel, Universität Konstanz
Prof. Dr. Günter Morsch, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Moderation: Dr. Elke Gryglewski
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Mittwoch, 20.01.2016  -  18:00 Uhr
Veranstaltung zum 74. Jahrestag der Wannsee-Konferenz, Podiumsdiskussion zum Völkermord durch Massenerschießungen in Osteuropa
Podium:
Deidre Berger, American Jewish Committee
Ulla Kux, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Andrej Umanski, Yahad in Unum,
Dieter Pohl, Universität Klagenfurt
Moderation: Shelly Kupferberg.
Begrüßung: Gerold Hofmann, Direktor, Schiller-Gymnasium
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Sonntag, 17.01.2016 – 15:30 Uhr
Vortrag
Volker Land: Das deutsche Asylrecht als „Lehre aus der Vergangenheit“. Die Karriere eines vielstrapazierten Arguments.
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Sonntag, 17.01.2016  -  11:00 Uhr
Veranstaltung
„Hitler und die Endlösung." Die Hitlerbiografen Wolfram Pyta und Thomas Sandkühler im Gespräch, Einführung u. Begrüßung: Dr. Hans-Christian Jasch
Moderation, Sven Felix Kellerhoff
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Sonntag, 10.01.2016 – 15:30 Uhr
Vortrag
Martin Münzel: Das Bundesministerium für Arbeit und die NS-Vergangenheit. Das Führungspersonal einer Behörde zwischen Diktatur, alliierter Besatzung und früher Bundesrepublik.


2015


Sonntag, 29.11.2015  - 15:30 Uhr
Vortrag
Dr. Christine Müller-Botsch: „Den richtigen Mann an die richtige Stelle“ - Biografien und politisches Handeln von unteren NSDAP-Funktionären.
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Sonntag, 22.11.2015  - 15:30 Uhr
Vortrag
Dr. Bernd Braun: Verfolgt im Nationalsozialismus – zum Schicksal der Familie des Reichskanzlers Hermann Müller.
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Sonntag, 15.11.2015 – 15:30 Uhr
Vortrag
Adam Kerpel-Fronius: Ungarn und der Holocaust – politische Zwänge und Handlungsspielräume.
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Mittwoch, 4.11.2015  -  18.00 Uhr
Buchpräsentation
Peter Huth: Die letzten Zeugen. Der Auschwitz-Prozess von Lüneburg 2015.
Podium:
Henry Schwarzbaum, Holocaust-Überlebender und Zeuge
Thomas Walther, Nebenklägeranwalt
Ingo Müller, Jurist und Publizist
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Mittwoch, 7.10.2015  -  18.00 Uhr
Zeitzeugengespräch
Enrico Loewenthal: „Hände hoch, bitte!“ - Ein Partisan erinnert sich.
Einführung: Dr. Hans-Christian Jasch
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Dienstag, 5.05.2015  -  18.00 Uhr
Gespräch, Lesung, Filmvorführung
Lajos Erdélyi („Laló“): „Heimkehr ins Nichts“. Der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus im Sterbelager Dörnhau und die Heimreise nach Neumarkt am Mieresch/Târgu Mureș, Rumänien.
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Samstag 24.01.2015  -  12.00 Uhr
Sonntag 25.01.2015  -  12.00 Uhr

Dokumentar-Theater
Die Wannsee-Konferenz – Die Verfolgung und Ermordung der Juden Europas
Dokumentar-Theater des Historikerlabors e.V. im historischen Konferenzraum der Gedenkstätte.
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Dienstag 20.01.2015  -  17.30 Uhr
Veranstaltung zum 73. Jahrestag der Wannsee-Konferenz
Lesung von Władysław Bartoszewski, Auschwitz Überlebender und ehemaliger polnischer Außenminister, aus seinem Buch “Mój Auschwitz“
Begrüßung: Frau Staatsministerin Prof. Monika Grütters
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Sonntag, 11.01.2015  -  15:30 Uhr
Vortrag
Dr. Alfred Gottwaldt: "Räder müssen rollen für den Sieg". Albert Ganzenmüller, Staatssekretär im Reichsverkehrsministerium.