Gedenk- und Bildungsstätte am historischen Ort der Besprechung am Wannsee, 20. Januar 1942

In der heutigen Gedenk- und Bildungsstätte besprechen am 20. Januar 1942 fünfzehn hochrangige Vertreter der SS, der NSDAP und verschiedener Reichsministerien die Kooperation bei der geplanten Deportation und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden.
Die Gedenk- und Bildungsstätte bietet neben ihren Ausstellungen vielfältige pädagogische Möglichkeiten, sich mit der Geschichte der Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden, mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit der Vorgeschichte oder den Nachwirkungen zu befassen.

Informationen: Neues Video erläutert das Protokoll der Besprechung vom 20. Januar 1942

Svea Hammerle, wissenschaftliche Volontärin, und Dr. Matthias Hass, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bildungsabteilung, erklären wichtige Aspekte des Protokolls der Wannsee-Konferenz.

Hier geht es zum Video

Unsere Angebote

Ausstellung

Unsere Ausstellung zeigt die Geschichte der Ausgrenzung, Definition und Kennzeichnung bis hin zu den systematischen Deportationen und dem Massenmord durch das Prisma der Besprechung am Wannsee.

Bildungsangebote

Wir bieten für Gruppen unterschiedliche Formen der Begleitung an.
Unsere Führungen und Seminare richten sich an Jugendliche und Erwachsene.

Joseph Wulf Bibliothek

Unsere Bibliothek sammelt Bücher, Zeitschriften, Filme und Hördokumente zu den Themen der Gedenk- und Bildungsstätte und stellt mehr als 75.000 Medien zur Verfügung.

Video-Einführungen

Bei einer kurzen Video-Führung können Sie sich am historischen Ort einen 360°-Rundumblick verschaffen. Ein weiteres Video erläutert die wichtigsten Aspekte des Protokolls der Wannsee-Konferenz, der zentralen Quelle unserer Gedenk- und Bildungsstätte.

Unsere digitalen Angebote

WebApp zur neuen Dauerausstellung

Wir führen Sie zuhause oder bei uns vor Ort zu den wichtigsten Bildern und Dokumenten unserer neuen Dauerausstellung, mit Erklärungen durch Texte oder durch eine Hörführung. Ein Download ist nicht erforderlich.

Online-Ausstellung "Berlin lebt auf!"

Seit ihrem ersten Erscheinen am 21. Mai 1945 greift die Berliner Zeitung Themen auf, die bis in die Gegenwart reichen. Mit dem Aktiven Museum Faschismus und Widerstand haben wir daraus eine aktuelle Ausstellung gemacht: ein Beitrag zu 75 Jahren Befreiung.

Online-Lesung zur Bücherverbrennung III

Unsere dritte Lesung in Erinnerung an die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen im Mai 1933 präsentieren wir digital. Wie in den vergangenen Jahren haben wir dafür Berliner Autorinnen und Autoren als Vorlesende gewinnen können.

Online recherchieren

Auf unserer Webseite werden die wichtigsten Informationen zur sogenannten Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942, zum Protokoll und den Teilnehmern zusammengefasst. Historische Quellen und wissenschaftliche Literatur können als PDF kostenfrei heruntergeladen werden.

Online-Lernportal „Wir konnten nirgendwo hin“

Hier finden Sie Bildungsmaterialien zum Thema Flucht auf Deutsch, Englisch und Hebräisch. Ausgehend von der Situation der deutschen und österreichischen Juden zwischen 1938 und 1939 zielt das Projekt auf die Reflexion der Situation von gegenwärtigen Flüchtlingen und Fluchtprozessen.

Online-Ausstellungen

Zwei Online-Ausstellungen beschäftigen sich mit dem deutschen Überfall auf Polen 1939. Beide Ausstellungen sind auf Deutsch, Englisch und Polnisch einsehbar. Die rund 1.500 Fotografien und Dokumente können kostenfrei für Bildungszwecke eingesetzt werden.

Online in Kontakt bleiben

Auch in den Sozialen Medien – auf Facebook und Twitter – ist die Gedenk- und Bildungsstätte aktiv. Hier möchten wir mit Ihnen im Kontakt bleiben und verlinken auch zu interessanten Projekten und digitalen Angeboten anderer bildungspolitischer Einrichtungen.

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